Geschäftsreisende behindern Integration der Reiseprozesse

Ein Viertel der Travel Manager kapituliert vor den Schwierigkeiten.
Business Travel

End-to-End-Travel-Management ist das Ziel der Unternehmen – eine neue Studie allerdings zeigt, dass die grosse Mehrheit der Unternehmen (72%) ihre Reiseprozesse für nur einigermassen integriert hält. «The Journey to Integrated Travel Management» von der Association of Corporate Travel Executives (ACTE) in Zusammenarbeit mit American Express Global Business Travel (Amex GBT) zeigt, dass sich Technologien und unterschiedliche Anforderungen einer echten Integration zwar fördern, aber auch im Weg stehen.

Die Geschäftsreisenden selbst stellen die grösste Herausforderung für die Integration dar. 37% der Befragten geben an, für sie seien die fehlende Akzeptanz der Reisenden und die mangelnde Bereitschaft für Veränderungen die grössten Hindernisse. Umgekehrt sind Reisende aber auch einer der Haupttreiber für die End-to-End-Integration, wie mehr als ein Drittel (34%) der Befragten sagt.

«Die Hauptaufgabe der Travel Manager besteht darin, Geschäftsreisende zu überzeugen. Die Integration der Prozesse ist dafür eine wichtige Voraussetzung», sagt Leigh Bochicchio, Executive Director der ACTE. «Der Umgang mit mehreren Tools und Technologien zur Planung einer Reise kann die Produktivität von Reisenden beeinträchtigen. End-to-End-Reiseprozesse lösen dieses Problem, und am Ende gewinnen alle: Reisende, Travel Manager und das ganze Unternehmen.»

Ein Viertel gibt weitere Integration auf

Fast ein Viertel (22%) der Travel Manager hat wegen dieser Schwierigkeiten keine weiteren Integrationspläne. Die Befragten nennen eine Reihe von Hindernissen für den Fortschritt, darunter mangelnde Ressourcen (25%) und fehlende Unterstützung, sowohl intern als auch extern (30%).

Wenig überraschend hingegen: Online-Buchungstools (OBTs) sind das am häufigsten integrierte Element im Travel Management der Befragten sind (92%), gefolgt von Firmenkreditkarten (74%) und Expense-Management-Plattformen (60%). Als die drei wichtigsten Treiber für die Integration nennen Travel Manager die Transparenz und Kontrolle der Ausgaben (70%), die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit (65%) und die Fürsorgepflicht (58%). (TI)

Drucken