Wir bitten zum Kaffee – Österreich für Kaffeeverliebte

Österreichs Kaffeehauskultur pulsiert im ganzen Land. Von Klassik bis hip, querfeldein. Hier kommt die Hitliste unserer liebsten und angesagtesten Cafés, pardon Kaffeehäuser, in Österreichs Landeshauptstädten.

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Die dritte Kaffeewelle hat Österreich längstens erfasst und so spriessen die sogenannten Third-Wave-Coffee-Bars und Mikroröstereien wie Pilze aus dem Boden. In den Falstaff-Café-Guide haben es im vergangenen Jahr 600 Bars geschafft und auf der Homepage des Verlages werden sogar rund 900 gelistet, 283 davon befinden sich alleine in Wien. Die Auswahl an modernen Kaffeehäusern und das professionelle Engagement der Kaffeeenthusiastinnen und der Espressionistas, sind beeindruckend. Mit Sicherheit haben die unter Kaffeenerds verpönten Kapseln und natürlich auch die unzähligen Baristas viel dazu beigetragen, dass das Genussmittel heute von Konsumenten differenzierter wahrgenommen wird als es noch vor zehn Jahren der Fall war. Attribute wie die Herkunft, Anbau, Verarbeitung, Röstung und Zubereitung der Spezialitätenkaffees nehmen eine immer wichtigere Rolle ein. Wo könnte man sich besser inspirieren und geschmacklich in entlegene Länder entführen lassen, als bei den Profis in ihren Cafés?

Voller Stolz wird der oder die beseelte Barista über Single Origins sprechen und damit Geschichten über Kaffees aus einem spezifischen Anbaugebiet oder einer bestimmten Farm erzählen. Sie wird vielleicht von den Barista-Meisterschaften schwärmen, er von seinem letzten Cupping, also einer professionellen Kaffeedegustation. Die Geschmacksbilder der Kaffees sind einzigartig und sie variieren je nach Art der Zubereitung. Die wiederum  stellt eine Wissenschaft für sich dar. Genug geredet.

Auf nach Graz, ins Barista’s. Wer einen verlängerten Kaffee mit Aussicht mag, geht ins Aiola Upstairs und wer eine moderne Kaffeebar mit freundlichem Service mag, wird sich im Aroom, bei Martin Auer oder in einem der vier Tribekas in Graz wohlfühlen. Die beste Adresse in Salzburg? Ist zweifelsohne das Rösthaus 220 Grad, wo erlesene Kaffees (unter anderem bei eben genannter Temperatur) geröstet und im gleichnamigen Café präzise zubereitet werden.

In Innsbruck wird das Rösten und die Kaffeehauskultur an zahlreichen Orten gelebt, aber nirgends wird es moderner, umfassender und fachgerechter zum Ausdruck gebracht, als im Brennpunkt. Warum nicht einen Abstecher nach Linz ins Kaffeehaus Bruckner wagen? Oder einen Cafébesuch in Bregenz unternehmen? Neben vielen weiteren böte auch das Museumscafé den passenden Input dazu. Inspirierend sind in jedem Fall auch die Cafés und der Kaffee in St. Pölten. Als lokaler Rösthero zählt seit 2012 Felix Teiretzbacher mit seiner kleinen Kaffeerösterei namens Felix Kaffee. Diesen kann man sich nicht nur im stadtbekannten Café Schubert sondern auch im quirligen Café Emmi  zu Gemüte führen. Ab nach Klagenfurt und zwar mitten ins älteste Kaffeehaus im modernen Stil, ins Café am Platz, wo sich die Szene gerne auch mal bei einem Glas Champagner auf der Terrasse trifft. Aber auch das Como Coffee & More steht dem in Sachen Coffee-Coolness in nichts nach. Und nicht zuletzt: Eisenstadt. Hier sorgt das 2beans mit seinen zahlreichen Zubereitungsmethoden nicht nur für Gesprächs- sondern auch für reichlich Genussstoff.

 

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