Volkshaus Basel lanciert die ‚Imi Bar‘

Am 22. September wird die ‚Imi Bar‘ mit Kunstwerken des deutschen Künstlers Imi Knoebel eingeweiht.
Die neue Imi Bar im Volkshaus Basel Foto: Andreas Zimmermann

Das neue Herzstück der Bar, die in Zusammenarbeit mit der Galerie von Bartha entstanden ist, sind die von Knoebel exklusiv für das Volkshaus Basel entworfenen Buntglasfenster. Sie zelebrieren die Stadt in all ihren Facetten. Die ‚Imi Bar‘ ist – neben der Kathedrale Notre-Dame de Reims – der einzige Ort auf der Welt, an dem Glasfenster des Künstlers zu sehen sind.

Für die Bar im Volkshaus Basel kreierte Imi Knoebel, geboren 1940, das zweite Glasfensterwerk seiner bisherigen Karriere. Mit einer Breite von mehr als sechs Metern ist es eine Hommage an Basel. Die Fensterfront besteht aus kantigen, farbigen Glasscheiben. Zur Feier des Künstlers wird die Bar des Volkshaus Basel in ‚Imi Bar‘ umbenannt.

Für diesen Auftrag gab es keinen passenderen Künstler: Imi Knoebel und seine Frau Carmen Knoebel betrieben in den 1970er-Jahren zusammen mit Ingrid Kohlhöfer den legendären Ratinger Hof, der später zum Zentrum der Düsseldorfer Punkszene wurde. Hier trafen sich Künstler, wie Sigmar Polke, Joseph Beuys und natürlich Knoebel selbst, und es entstand ein lebendiges Kulturprogramm.

Zeitgleich mit dem Lancieren der Imi Bar wird das Volkshaus während der Art Basel Werke von Knoebel an verschiedenen Orten des Hotels ausstellen. Eine Arbeit aus seiner Centrum-Serie wird im Hotelrestaurant zu sehen sein und drei Kindersterne werden in der Lobby ausgestellt. Eine Serie von Editionen der Fenster von Knoebel wird ebenfalls zum Verkauf angeboten. Die Editionen mit Acryl auf Kunststofffolie tragen den Titel Fenster Basel und wurden 2020 ausgeführt. (MICE-tip)