Amex GBT baut PAF-Tarife ein

Der neu positionierte Geschäftsreisetarif soll Flexibiliät im Restart bringen.
© Lufthansa Group

American Express Global Business Travel (GBT) geht die anstehende Rückkehr des Geschäftsreiseverkehrs in Zentraleuropa mit einer Neuerung an. Die neu formierten Pay-as-you-fly-Tarife (PAF-Tarife) der Lufthansa Group stellt GBT jetzt allen Kunden bereit.

Die Tarife, die nicht schon zum Zeitpunkt der Buchung, sondern erst bei Abflug gezahlt werden, gibt es ohne Mindestumsatz von Lufthansa, Swiss, Austrian und Brussels Airlines. Sie gelten für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen wie auch für innereuropäische Transferflüge. GBT unterstützt sowohl die Buchung dieser Tarife als auch sämtliche nachgelagerten Prozesse von Umbuchungen bis zu Abrechnungen und Reportings.

Gerade in Coronazeiten, die viel Flexibilität verlangen, sieht Amex GBT den Nutzen. «Durch die PAF-Tarife zieht nicht jede Stornierung einen Rattenschwanz an Prozessen, Gutschriften oder Erstattungen nach sich», so Florian Storp, Vice President Central Europe von GBT. «Unternehmen, die ihren Reisebetrieb vorsichtig wieder aufnehmen möchten, erhalten damit voll integrierte Flexibilität über alle Buchungswege.»

Egencia-Deal ist noch nicht abgeschlossen

Mit dem verbindlichen Kaufangebot für Egencia steht American Express Global Business Travel ausserdem vor einem weiteren Ausbau seines Markenportfolios. Der Deal unterliegt noch den üblichen Prüfungen unter anderem der Wettbewerbsbehörden. Gegenwärtig läuft das Geschäft für die Belegschaften, Partner und Kunden von Egencia und GBT unverändert wie bisher.

GBT hat angekündigt, die Marke Egencia im Portfolio zu behalten sowie in Mitarbeiter und Technologie als Teil der weltweit führenden Geschäftsreiseplattform zu investieren. Die komplementäre Technologie, die unternehmerischen Möglichkeiten und der erstklassige Buchungscontent von GBT würden zur Stärkung von Egencia beitragen. (TI)