Hurtigruten stockt im Expeditionsbereich auf

Weniger Küste, mehr Polargebiete: Hurtigruten entwickelt sich immer mehr zu einer Expeditionsgesellschaft.

Die norwegische Reederei Hurtigruten wird 2021 vier Schiffe in den ganzjährigen Expeditionsservice aufnehmen. Künftig werden die Trollfjord, die Finnmarken, die Spitzbergen und die Midnatsol ganzjährig auf Expeditionsrouten verkehren. Gegenüber dem Portal «Cruise Industry News» sagte CEO Daniel Skjeldam: «Wir hatten den Ehrgeiz, die Anzahl der Schiffe auf dem Expeditionsmarkt zu erhöhen, seit ich dem Unternehmen beigetreten bin, und wir treiben diese Strategie voran». Dafür werden die Schiffe, die über 500 Plätze verfügen, aus der Küstenroute abgezogen und in Expeditionsgegenden eingesetzt. Eingeflottet wird zudem dieses Frühjahr die Roald Amundsen, gefolgt von Fridtjof Nansen im Jahr 2020 und einem unbenannten Neubau im Jahr 2021. Auch diese Schiffe sollen in polaren Gewässern verkehren.

Zehn Schiffe bis 2021 im Expeditionsbereich

Bis 2021 soll  Hurtigruten über 3670 eigene Expeditionsanlegeplätze und 10 Schiffe verfügen. Damit wird Hurtigruten laut Skjeldam der Marktführer im Expeditionsbereich –sowie auch die nachhaltigste Kreuzfahrtgesellschaft. Ein gigantischer 850-Millionen-Dollar-Refitplan beinhaltet eine Mischstrategie mit LNG, Batteriepakete und Biogas. (TI)

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