Thomas Cook erweitert Hotelportfolio in China

Unter anderem soll die erste Casa Cook in Asien entstehen.
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Thomas Cook China existiert seit knapp drei Jahren und ist ein Zusammenschluss zwischen dem Reiseveranstalter und der chinesischen Investmentgruppe Fosun. Nun plant das Unternehmen den Ausbau der eigenen Hotelmarken in der Volksrepublik China, wie die «fvw» schreibt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde zwischen Cook-CEO Peter Fankhauser und Jim Qian, Chef von Fosun Tourism, unterzeichnet.

Zwei konkrete Projekte liegen vor: Das erste asiatische Haus der Marke Casa Cook entsteht in Lijiang auf einer 350’000 Quadratmeter grossen Anlage in der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas. Es richtet sich an Mid- bis High-End-Kunden. Das zweite Projekt ist ein Sunwing Family Resort und soll Familien ansprechen. Es umfasst 145’000 Quadratmeter Entwicklungsland in der Stadt Taicang, dreissig Minuten von Shanghai entfernt. Die Eröffnungen der beiden Häuser erfolgen voraussichtlich Ende 2020. Zuvor wurde bereits angekündigt, dass zwei Thomas Cook Sunwing Family Resorts in Jiashan bei Shanghai und in Hengyang, im Süden Chinas ins Portfolio aufgenommen werden.

Die zwei neuen Projekte stellen Thomas Cook zufolge einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Eigenmarken-Portfolios des Reiseveranstalters in China dar. Der Veranstalter will sich hierdurch weiter von den lokalen Wettbewerbern differenzieren und auf dem schnell wachsenden chinesischen Inlandsmarkt etablieren. (TI)

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