Risikoübersicht der Woche 3: Damit müssen Reisende rechnen

Die Reiserisiken der Woche mit dem Monitoring-Unternehmen A3M. Damit ist in der Woche vom vom 13. bis 19. Januar zu rechnen: Parlamentswahlen auf den Komoren, angekündigte Streiks im Flugsektor in Italien und Weltversammlung der Muslime in Bangladesch.

TRAVEL INSIDE präsentiert jede Woche eine Risikoübersicht für Reisende und Reiseanbieter: In Zusammenarbeit mit der Gefahren-Monitoringfirma A3M wird eine Übersicht der zu erwartenden Ereignissen publiziert, die das Reisen in der kommenden Woche beeinträchtigen könnten.

 

Montag, 13. Januar 2020, Guinea: Mögliche Proteste oppositioneller Gruppen

Ab Montag, 13. Januar, haben Oppositionsgruppen zu Protesten aufgerufen, falls Präsident Condé eine dritte Amtszeit nicht ausschliesst. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und mit Operationen von Sicherheitskräften zu rechnen. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten sind somit nicht ausgeschlossen. Reisende sollten Vorsicht walten lassen, Demonstrationen, Strassenblockaden, Menschenansammlungen und Aufmärsche von Sicherheitskräften weiträumig meiden sowie Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Dienstag, 14. Januar 2020, Italien: Angekündigter Streik im Flugsektor

Zu landesweiten Streikmassnahmen im Flugsektor wurde für Montag, 14. Januar aufgerufen. An diesen Arbeitsniederlegungen könnten sich auch Fluglotsen beteiligen.
Sollte es zu diesen Niederlegungen kommen, sind grössere Einschränkungen im Flugverkehr möglich, auch vor und nach den offiziellen Streikzeiten. Reisende sollten Verspätungen in ihrer Planung berücksichtigen und sich vor Antritt ihrer Reise bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Veranstalter nach den aktuellen Fluginformationen erkundigen.

Freitag, 17. bis Sonntag, 19. Januar 2020, Bangladesch: Weltversammlung der Muslime

Von Freitag 17. Januar 2020 bis Sonntag 19. Januar 2020 sollten Reisende in oder nach Dhaka beachten, dass in Tongi, am nördlichen Stadtrand von Dhaka, die Bishwa Ijtema («Weltversammlung» der Muslime) stattfindet. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Auch am Flughafen von Dhaka, vier Kilometer südlich des Veranstaltungsorts, wird es voraussichtlich Einschränkungen geben.

Sonntag, 19. Januar 2020, Komoren: Parlamentswahlen

Auf den Komoren finden am Sonntag, 19. Januar, Parlamentswahlen statt.
Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Wahlergebnisse sind Proteste möglich. Hierbei ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechen. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten sich über lokale Medien zur aktuellen Lage vor Ort informieren, Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen, sowie Partei- und Wahlbüros meiden, Vorsicht walten lassen und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Ausgewählte anhaltende Einschränkungen:

Neben den genannten Ereignissen sollte ausserdem berücksichtigt werden, dass in Australien weiterhin schwerwiegende Buschbrände wüten, die nah an Städte heranreichen. Im Iran haben sich die Spannungen mit den USA massiv verschärft. Dies hat enorme Auswirkungen auf die Sicherheitslage sowie auf Flugverbindungen. Dies gilt zudem für das Nachbarland Irak. Auch dorthin hat eine Reihe von Airlines Flüge gestrichen oder ausgesetzt. Nicht zuletzt halten auch nach dem Jahreswechsel die landesweiten Proteste in Frankreich gegen die Rentenreform an. Reisende müssen sich also immer noch auf spürbare Einschränkungen im öffentlichen Verkehr einstellen.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Die App ist für Android- und iPhone-Geräte verfügbar:

Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=greenzone.ug.globalmonitoring

App Store: https://itunes.apple.com/de/app/global-monitoring/id1297008325?mt=8