Keine Altersgruppe fliegt mehr als die Jungen

Die Klimadebatte hat zwar Auswirkungen auf die Art des Reisens – aber nicht bei den 18- bis 24-jährigen.
©iStock.com/ FiledIMAGE
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Die Klimadebatte hat gewisse Auswirkungen auf die Art des Reisens; allerdings nur bedingt, wie eine Auswertung von der «SonntagsZeitung» aufzeigt. Die repräsentative Umfrage wurde bei tausend Schweizer Facebook- und Instagram-Nutzer vom 9. bis 15. Juli durchgeführt. Erstaunlich: Gerade bei den Jugendlichen sei ein Umdenken nicht wirklich festzustellen.

«Generation Easyjet» vielleicht mehr als ein Klischee

Demnach reisen 32,1% der 18- bis 24-jährigen nach wie vor mit dem Flugzeug – so viele wie bei keiner anderen Altersgruppe. Bei den 35-44-jährigen sind es lediglich 25,5%. Mit dem Zug reisen bei der jungen Altersgruppe 21,3%, bei den über 35-jährigen 20,4%. Interessanterweise geben 54,5% der 18- bis 24-jährigen an, dass die Klimadiskussion keine Auswirkungen auf die Feriendestination habe, während bei den 35- bis 44-jährigen dies nur 38,9% angeben.

Bereits 2015 zeigte eine Studie des Bundesamts für Statistik, dass keine Altersgruppe privat mehr fliegt als die 18- bis 24-jährigen. Die «Generation Easyjet» scheint also auch in Zeiten von Klimastreiks mehr als nur ein Klischee zu sein. Übrigens: Die klimafreundlichste Generation sind die 55- bis 64-jährigen: Nur gerade 17,4% gaben in der Umfrage der «Sonntags Zeitung» an, sie würden mit dem Flugzeug verreisen. 39,4% würden sogar gar nicht verreisen. (TI)

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