Mit Skywork auf Flugzeugsuche in Venedig

Das Management der Berner Airline evaluiert einen neuen Flugzeugtyp für ihre Flotte. Gestern Dienstag nahm man den Superjet 100 unter die Lupe. TI war dabei.

Die Berner Airline Skywork will bekanntlich expandieren und evaluiert parallel zur derzeit laufenden Umflottung von den Dornier 328 auf Saab 2000 die nächste Flugzeug-Generation. Im Visier ist ein Flugzeug mit rund 100 Plätzen – die Rede ist derzeit von zwei bis vier Maschinen – um einen nächsten Schritt Richtung europäische Regionalairline zu machen. Diese sollen nicht ab Bern, sondern ab anderen Flughäfen eingesetzt werden, dabei werden Netzwerk-Erweiterungen ab der Schweiz (Basel, Genf) als auch ab europäischen Airports geprüft. Bern soll mit den Saab 2000 aber Basis und Heimat der Airline bleiben.

TI war gestern Dienstag in Venedig mit dabei, als eine Delegation von Skywork unter der Leitung von CEO und Verwaltungsratspräsident Martin Inäbnit (Foto oben in der Mitte) den Superjet 100 genauer unter die Lupe nahm. Dies fand bei Superjet International statt, einem Gemeinschaftsunternehmen des russischen Flugzeugbauers Sukhoi und der italienischen Alenia Aermacchi, die für den Innenausbau, die Bemalung und die Abnahme und Auslieferung zuständig ist.

Nebst dem russischen Jet werden noch Flieger von Mitsubishi, Embraer und Bombardier geprüft. Der Entscheid, mit welchem Fluggerät und wohin Skywork in Zukunft fliegen wird, soll noch in diesem Jahr fallen. Die Aufnahme eines erweiterten europäischen Regionalflugverkehrs könnte dann nach rund einem Jahr Vorbereitungsarbeiten gestartet werden. Die Feedbacks von Seiten der mitgereisten Skywork-Spitze nach dem Besuch bei Superjet International in Venedig lassen darauf schliessen, dass der russische Superjet durchaus gute Chancen haben könnte.

 

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