Swiss: Kleineres Flugprogramm aber neue Ziele

Im Sommer werden ab Zürich neu Talinn und Billund angeflogen.
©Swiss

Wie die LH Group bereits gestern mitgeteilt hatte, werden die Sommerflugpläne von Swiss, Lufthansa, Brussels, Austrian und Air Dolomiti zusammengestrichen. Swiss hat dies nun in einer Mitteilung weiter präzisiert und gibt Details zum Sommerflugplan bekannt.

Infolge der weiter bestehenden Reiserestriktionen rechnet die Schweizer Fluggesellschaft frühestens im Hochsommer mit einer nennenswerten Rückkehr der Reisetätigkeit. Vor allem im zweiten Quartal wird das Flugprogramm deshalb deutlich kleiner ausfallen als ursprünglich geplant.

Swiss geht davon aus, im Laufe des dritten Quartals wieder rund 65% der Kapazitäten von 2019 anbieten zu können. Insgesamt werden im Sommerflugplan ab Zürich 85 und ab Genf 43 Ziele bedient. Der Schwerpunkt wird dabei auf dem Freizeit- und Besuchsreiseverkehr liegen.

Tamur Goudarzi Pour, CCO. ©Swiss

Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss, erläutert: «Aufgrund der verschärften Reiserestriktionen infolge der hohen Infektionszahlen mussten wir unser Angebot nochmals deutlich reduzieren. Erst zur Sommerreisezeit werden wir es deutlich ausbauen.»

Neu von Zürich nach Talinn und Billund

Ab 25. Juni bedient die Airline der Schweiz neu zweimal wöchentlich die estnische Hauptstadt Tallinn. Ab dem 2. Juli fliegt Swiss zudem zweimal wöchentlich von Zürich in die dänische Stadt Billund, die als Sitz des Spielwarenherstellers Lego vor allem für den Freizeitpark Legoland bekannt ist. 

Im kommenden Sommerflugplan werden ausserdem drei neue Ziele ab Genf aufgenommen: Ab 19. Juni bietet Swiss ihren Fluggästen zweimal wöchentlich eine Direktverbindung auf die beliebte griechische Kykladeninsel Santorini an. Ebenfalls zweimal pro Woche fliegt die Airline ab 2. Juli in die südkroatische Stadt Split an der Adriaküste. Ab 4. September ist ein wöchentlicher Flug nach Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira geplant. 

Weitere Ziele ab Zürich und Genf

Neben diesen neuen Zielen nimmt Swiss verschiedene Europa- und Interkontinentalstrecken wieder in ihr Programm auf, die zuletzt nicht bedient wurden. Im Langstreckenbereich wird ab 28. März wieder bis zu fünfmal wöchentlich nach Miami geflogen. Ab dem 1. Mai wird ausserdem bis zu siebenmal pro Woche Boston an der US-Ostküste bedient und ab 2. Mai bis zu fünfmal wöchentlich Los Angeles an der US-Westküste.

Ab 1. Juli plant Swiss die Durchführung von bis zu vier wöchentlichen Flügen in die ägyptische Hauptstadt Kairo. Auf der Kurzstrecke wird ab 1. April Zürich wieder jeweils bis zu zweimal wöchentlich mit der südserbischen Stadt Niš und Sarajewo, verbunden. Ab 12. Mai steht den Fluggästen ab Zürich wieder eine Direktverbindung nach London City zur Verfügung, geplant sind bis zu 12 Flüge pro Woche. Ab 18. Juni sind zudem bis zu fünf wöchentliche Flüge nach Bordeaux vorgesehen. 

Des Weiteren wird Swiss im Sommerflugplan ihr Angebot ab Zürich für Ziele, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen, ausweiten. So wird sie bis zu sechsmal täglich nach Berlin fliegen. Bis zu dreimal täglich sollen folgende Destinationen bedient werden: Barcelona, Palma de Mallorca, Hamburg, Wien, Kopenhagen und Athen. Bis zu elf wöchentliche Flüge stehen für Fluggäste nach Neapel im Angebot und bis zu neun für Reisende nach Thessaloniki. 

Zu den am häufigsten bedienten Zielen ab Genf gehören im Sommerflugplan London Heathrow, Athen, Porto und Lissabon. Als einzige Fluggesellschaft wird Swiss zudem von Genf einen wöchentlichen Direktflug nach Ponta Delgada auf den Azoren anbieten. 

Bei Flugannullation wird Ticket erstattet 

Mit der Bereinigung und Publikation des Flugplans ist auch die Streichung von Flügen verbunden, die vor Ausbruch der Corona-Pandemie geplant waren. Fluggäste, deren Flüge annulliert wurden, können gebührenfrei umbuchen oder sich ihr Ticket erstatten lassen. 

Zudem sind sämtliche Tarife von Swiss bei einer Ticketausstellung bis zum 31. Mai 2021 beliebig oft gebührenfrei umbuchbar, wenn die Umbuchung ebenfalls bis zu diesem Datum erfolgt. Danach ist noch eine weitere gebührenfreie Umbuchung möglich. 

Die neuen Ziele ab Zürich sind sofort buchbar, die neuen Ziele ab Genf ab Anfang März. (TI)