Uganda wird immer beliebter – auch dank günstigen Gorilla-Trekkings

Die Einreisezahlen aus dem DACH-Raum befinden sich noch auf kleinem Niveau, der Trend zeigt aber nach oben.
© Rod Waddington

Es ist ein kleiner Markt, aber er wächst: Im letzten Jahr kamen aus dem deutschsprachigen Raum 5% mehr Besucher nach Uganda. 16’129 waren es genau, wovon gut 10’000 aus Deutschland einreisten, während sich der Rest auf die Schweiz und Österreich aufteilt.

Wie die deutsche Vertretung des Uganda Tourism Board mitteilt, hätten im letzten Jahr zwölf deutschsprachige Veranstalter mit insgesamt 30 Touren Uganda komplett neu ins Programm aufgenommen. Zu den Highlights gehören neben den Berggorillas im Südwesten des Landes vor allem die Nationalparks Queen Elizabeth und Murchison Falls, die Möglichkeiten für klassische Safaris sowie Boot-Safaris bieten. Aber auch Special-Interest Veranstalter wie Birding- oder Trekking-Spezialisten würden Uganda zunehmend als spannendes Reiseziel für ihre Kunden entdecken.

Für 2017 erwartet das Tourismusbüro weitere Zuwächse aus den internationalen Märkten. Dafür sollen auch die Preise für Gorilla-Touren sorgen: Im Nachbarland Ruanda werden diese nämlich auf USD 1500 pro Besucher verdoppelt, während Uganda an den bisherigen Gebühren von USD 600 in der Hauptsaison und USD 450 in der Nebensaison festhält. «Viele der Veranstalter nehmen dies zum Anlass, ihre Reisen nun zunehmend nach Uganda zu verlagern», ist das Tourism Board überzeugt.

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