Hotelbeds verzeichnet mehr Touristen aus China

Marktanalysen der Bettenbank zeigen, dass europäische Hotels ihr Geld vor allem mit Touristen aus Übersee verdienen.

Die Market Hub Europa-Konferenz ist im Moment in Istanbul in vollem Gange. Auf der Tagung hat die B2B-Bettenbank Hotelbeds mit Sitz auf Mallorca die neusten Marktanalysen präsentiert. Diese zeigen, dass rund 86% der Reservierungen, die Hotelbeds seinen europäischen Hotelpartnern anbietet, aus ausländischen Quellmärkten stammen – rund jeder Dritte kommt aus aussereuropäischen Langstreckenquellmärkten.

China bereits sechstgrösser Quellmarkt

Darüber hinaus stammen 28% der europäischen Hotelreservierungen derzeit aus aussereuropäischen Langstreckenquellenmärkten, gegenüber rund 25% im Jahr 2018.
Dieses Wachstum der internationalen Touristen, die nach Europa kommen, ist vor allem auf einen Anstieg der Reservierungen für chinesische Touristen über Hotelbetten um 40% gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen, wobei China inzwischen als sechstgrösster Quellmarkt für Hotelbetten nach Europa gilt.

Langstreckengäste übernachten länger

Carlos Muñoz, Geschäftsführer von Hotelbeds, sagte: «Diese Buchungen ergänzen nicht nur den Vertriebsmix eines Hotels, sondern versorgen es auch mit Gästen, die in der Regel einen höheren Preis zahlen, weniger stornieren, länger bleiben, mehr im Hotel ausgeben und sogar öfter wiederkommen – wie Reiseveranstalter, Reisebüros, Einzelhandelsvermittler, Fluggesellschaften-Websites und Treuepunkteprogramme – also hochwertige Reservierungen. Dies gilt umso mehr für die Langstreckenbuchungen, da sie in der Regel viel länger bleiben und viel mehr ausgeben.» Und er fährt weiter: «Jetzt erhöht der Boom der chinesischen Besucher den Anteil der aussereuropäischen Buchungen noch weiter.» (TI)

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