SAA will wieder fliegen

Das AOC hat die südafrikanische Airline wieder.

Die finanziell schwer angeschlagene South African Airways SAA will wieder in die Luft. Die südafrikanische Zivilluftfahrtbehörde (South African Civil Aviation Authority, SACAA) hat bestätigt, dass die Airline ein Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) erhalten hat. Und zwar sowohl für Inlands- als auch für Auslandsflüge.

SAA plant offenbar, im Laufe des Monats den Flugbetrieb wieder aufzunehmen. Die Airline fliegt seit Herbst 2020 nicht mehr, seit Ende 2019 steht sie unter Gläubigerschutz.

Nach Angaben eines SACAA-Sprechers sind derzeit nur acht Flugzeuge in den AOC-Betriebsspezifikationen von SAA aufgeführt. In einer separaten Erklärung bestätigte SAA, dass ihr eine neue Betriebsgenehmigung erteilt wurde, machte aber keine Angaben zu den Flugzeugen, die sie einsetzen wird.

Sprecherin Vimla Maistry bestätigte gegenüber «ch-aviation», dass die aktuelle Zulassung die Flugzeugtypen A320 und A340 mit insgesamt acht Flugzeugen umfasse. Der Neustart dürfte also auf der Langstrecke erfolgen. Es sei noch keine Ausschreibung für zusätzliche Flugzeuge – und «definitiv keine für Regionaljets» veröffentlicht worden. Mit Interlink hatte sich im Herbst 2020 eine Regional-Airline von der SAA abgespaltet.

Nach den AOC-Spezifikationen besitzt SAA weiterhin Streckenrechte für 18 Ziele ausserhalb Afrikas. Darunter in Europa München ab Johannesburg, Frankfurt und London jeweils ab Johannesburg und Kapstadt. (TI)