SRV geht auf Distanz zur «Aktion Mayday»-Petition

Katz-Lüthi-Kunz: «Mit einer Stimme in Bern auftreten».
SRV: Geschäftsführer Walter Kunz, Präsident Max E. Katz.

Der Schweizer Reise-Verband (SRV) reagiert distanziert auf die Petition der «Aktion Mayday». Er habe «Verständnis» und verstehe «die Ängste und Bedenken rund um unsere Branche», heisst es in einer Mitteilung an die Mitglieder, die von Präsident Max E. Katz, Politik-Vorstandsmitglied André Lüthi und Geschäftsführer Walter Kunz unterschrieben ist.

«Wir begrüssen auch Initiativen und Ideen, wenn diese koordiniert sind und auf einem Kanal nach Bern transportiert werden», heisst es weiter. Und: «Nicht nachvollziehen können wir die Vorgehensweise der Initianten und die Forderungen nach einer ‚branchen- und verbandsübergreifenden Taskforce’». Dass «wir dies gemeinsam schaffen, haben wir während der Session unter Beweis gestellt und unsere Zwischenziele erreicht», meint der SRV.

Die von der «Aktion Mayday» gelisteten Painpoints seien längst von den einzelnen Verbänden zusammengetragen, erfasst und auch bereits beim Staatssekretariat für Wirtschaft Seco deponiert. Auch die geforderte «Taskforce» mit dem Brancheninteressensvertretern SRV, TPA und STAR sei bereits verbandsübergreifend installiert und tage auch diese Woche wieder zusammen mit dem Seco, dem Bundesamt für Justiz und dem Konsumentenschutz um einen möglichen Rettungsfonds und eine Anpassung des Pauschalreiserechts auszuarbeiten. «Wir sollten den eingeschlagenen Weg jetzt beibehalten und lösungsorientiert mit einer Stimme in Bern auftreten», so der SRV. (TI)