Easyjet-Chef kritisiert CO2-Flugsteuern

Johann Lundgren rechnet mit Elektrofliegern in den 2040er Jahren.
Johan Lundgren
Johan Lundgren.

Easyjet-Chef Johan Lundgren schiesst eine Breitseite gegen CO2-Abgaben auf Flugtickets, so wie die neue Schweizer Flugsteuer es vorsieht. «Der Ansatz, Fliegen über Steuern und Abgaben so zu verteuern, dass es sich nur noch Wohlhabende leisten können, macht mich richtig wütend», sagt der Chef der Billigairline in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Man solle versuchen, den CO2-Ausstoss beim Fliegen zu verhindern, nicht das Fliegen selber.

Easyjet werde seinen CO2-Ausstoss kompensieren, bis es Flugzuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb oder mit alternativen Treibstoffen gebe. Damit rechnet Lundgren bis in etwa 20 Jahren. «Wir glauben, dass Anfang bis Mitte der 2030er Jahre Hybridflugzeuge und in den 2040er Jahren vollelektrische Flugzeuge fliegen werden.» (TI)

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