Swiss mit ersten neuen Langstrecken seit sechs Jahren

Ab März 2020 kommen neue Ziele in Japan und den USA hinzu.

Sechs Jahre hat es gedauert, bis Swiss ihre ersten neuen Langstreckenziele bekannt geben kann. Nun ist es soweit: Osaka und Washington D.C. werden ab dem ersten Quartal 2020 ins Streckennetz aufgenommen. Denn dann stossen zwei neue Boeing 777-300 ER zur Flotte der Swiss, was den Ausbau erst ermöglicht. Bisher, auch im Interview mit TRAVEL INSIDE, hatte Swiss-CEO Thomas Klühr allerdings Seoul als seinen Favoriten gehandelt.

Osaka wird ab dem 1. März 2020  fünfmal wöchentlich bedient, Washington D.C. kommt am 29. März 2020 hinzu. Gebucht werden können die Destinationen ab dem 7. August. Auf der neuen Strecke nach Osaka setzt Swiss den A340 ein, nach Washington den A330. Die beiden neuen Boeing 777, die grössten Flugzeuge der Langstreckenflotte, werden zur Erhöhung der Kapazität nach Miami und Tokio verwendet.

Klühr sieht den Hub Zürich in Gefahr

Trotz dem Streckenausbau zeigt sich Swiss-Chef Thomas Klühr in einer Medienmitteilung nicht wirklich euphorisch – und übt erneut Kritik am Flughafen Zürich. «Die immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen an unserem Hub Zürich stellen jedoch eine grosse Herausforderung dar. Die ohnehin schon sehr restriktiven Flughafenbetriebszeiten sowie die zunehmenden Belastungen durch Lärm- und andere Abgaben gefährden zunehmend die Stabilität unseres Flugbetriebs. Eine weitere Verschärfung der bestehenden Restriktionen würde das Destinationsangebot von Swiss ernsthaft gefährden. Und das wiederum wäre für eine so exportorientierte Nation entscheidend.» (TI)

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